Störfaktoren beim Schlafen
By andra
Inhalt
Was dich in diesem Beitrag erwartet
- Die richtige Atmung
- Energieniveau
- Blaulichtfilterbrille
- Koffein
- Dr. Andreas Petko
- Unsere Empfehlung für dich
Expertenserie
Dieser Beitrag ist der vierte Teil der Artikelserie “Tipps für einen besseren Schlaf”. Hier findest du die weiteren Artikel:
- Die richtige Ernährung für besseren Schlaf
- Der optimale Schlafraum
- Gut organisiert, gut geschlafen
- Störfaktoren beim Schlafen

Unser Experte zum Thema Koffein
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Dr. Andreas Petko
von der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg.
Schnarchst du in der Nacht?
Ein erholsamer Schlaf ist eng mit guter nächtlicher Atmung verbunden. Es ist ratsam, konsequent durch die Nase zu atmen, um Schnarchen und störende Geräusche zu minimieren. Finde eine bequeme Position für optimales Nasenatmen. Falls es dir schwerfällt, probiere ein Mundpflaster für verbesserte Atmungsregulierung und erholsameren Schlaf aus.
Energie- niveau

Optimiere dein Schlafenergieniveau durch verschiedene Faktoren wie Temperatur. Morgens in Kälte gehen oder kalte Duschen geben deinem Körper Energie und signalisieren Wachheit. Abends eine warme Dusche, Wärmflasche oder Sauna helfen beim Entspannen und hormonellen Gleichgewicht für einen ruhigen Schlaf.

Blaulicht
Vermeide Bildschirmzeit vor dem Schlafen. Digitale Geräte und LED-Licht mit künstlichem Blaulicht stören den Schlaf-Wach-Rhythmus, hemmen die Melatonin-Produktion und beeinträchtigen den Schlaf. Trage ab 18 Uhr eine Blaulichtfilterbrille, um dem entgegenzuwirken.
Koffein

Vermeide abendlichen Koffeinkonsum, da es den natürlichen Schlaf beeinträchtigen kann. Koffein stimuliert das zentrale Nervensystem, blockiert Adenosinrezeptoren, die Müdigkeit signalisieren, und erhöht die Ausschüttung von Wachsamkeits-Neurotransmittern. Dies kann den Einschlafprozess stören und die Schlafarchitektur beeinflussen, indem es Dauer und Tiefe des Schlafs reduziert.

Dr. Andreas Petko ist promovierter Sport- und Gesundheitswissenschaftler sowie Koordinator des Hochschulsports am Sportzentrum der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg und mitverantwortlich für das gesamtuniversitäre Gesundheitsmanagement. Als Personal Trainer und Fachtrainer für medizinische Prävention bildet er seit vielen Jahren als internationaler Referent im Fitness- und Gesundheitswesen aus und legt besonderen Wert auf ein ganzheitliches Gesundheitsverständnis. Zudem unterstützt er als Consultant mit der Firma mind:co Betriebe im Bereich Corporate Health mit Schwerpunkt mentale Gesundheit in Unternehmen. Sein Motto: „Small steps – big changes“.
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